Pressestimmen



Jubiläumskonzert "50 Jahre Philharmonischer Chor Münster"

Gemeinsame Geburtstagsfreude[...] Das macht einen richtig guten Eindruck: Die "York Musical Society" ist der älteste Musikverein Englands, gegründet 1765. Dagegen ist Münsters Philharmonischer Chor geradezu ein Jungspund. Erst im wilden Jahr 1968 gegründet, feiert er aktuell seinen Fünfzigsten - der wiederum mit dem 25. Jahr der musikalischen Partnerschaft mit den Kollegen aus York zusammenfällt. Da war ein gemeinsames Konzert natürlich Ehrensache. Unter Leitung von Martin Henning gab es Brahms, Beethoven und Elgar, so klangschön und mitreißend musiziert, dass die Jovel Music Hall vor Begeisterung bebte.
(Westfälische Nachrichten, 25.06.2018)






Frank Martin, In terra pax, Festival Musica Sacra 2018

Eindrucksvoller Appell an die Menschheit[...] Am Tag, da der Zweite Weltkrieg mit einem Waffenstillstand endete, wurde das Oratorium "In terra pax" des Schweizer Komponisten Frank Martin in einer Rundfunkübertragung von Radio Genf in die Welt hinaus gesendet. Als Zeichen der Freude, der Hoffnung, aber auch der Zukunftsangst und Erinnerung an die Schrecken des Krieges. Und heute? Waffen töten immer noch, es wird endlos gestorben, noch endloser wird gelitten.
Deshalb hat Martins "In terra pax" auch nach über 70 Jahren traurige Aktualität. Und so kann man die Aufführung des ergreifenden Werkes wie jetzt zur Eröffnung des Festivals "Musica Sacra" im Paulusdom zu Münster nur als dringenden Appell an die Menschheit verstehen, menschlich zu werden.

(Westfälische Nachrichten, 25.03.2018)






Quempas-Singen 2017, Friede auf Erden

Die schönsten Klänge zum Fest[...] Wer am Samstag die Petrikirche besuchen wollte, hatte sich den Weg durch endlose Pilgerzüge zu bahnen, die gen Innenstadt dem Circus Maximus der Weihnachtsmärkte entgegenströmten.
Beim Quempas-Singen in der Petrikirche herrschte stattdessen tiefer Friede, vom Goldton der Kerzen illuminiert. Draußen tobte es in wildesten Tönen - drinnen holde und heroische Klänge als "Gegenüberstellung von Kriegsmusiken und 'musikalischer Verheißung' der Weihnachtsbotschaft", wie es im Programm hieß.

(Westfälische Nachrichten, 18.12.2017)






Hector Berlioz, Grande Messe des Morts

Fanfaren aus allen Winkeln [...] Ein solches Werk ist wie für den münsterschen Dom geschaffen. Wo sonst könnte man vier Bläserensembles von fern aus allen Richtungen schmettern lassen? Ehrfurcht gebietend rüttelt das "Jüngste Gericht" an den Säulen des Domes. [...]
Selten wurde das Spannungsfeld von Todesangst und Hoffnungsschimmer so individualistisch ausgedeutet wie von Berlioz. Das Publikum im voll besetzten Dom zeigte seine Begeisterung mit minutenlangen Ovationen. Den hatten sich alle Beteiligten wahrhaft verdient. Drei Chöre waren formiert: Der Philharmonische Chor, der Konzertchor und die Capella Vocale. Vier Orchester stellten die insgesamt 140 Instrumentalisten Š das Sinfonieorchester Münster, das Orchester der Musikhochschule sowie zwei Ensembles der Musikschule. Donnerwetter! Wann sieht man zum Beispiel sieben Fagotte in Reih und Glied sitzen?

(Westfälische Nachrichten, 07.05.2017)








Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem
Ralph Vaughan Williams, Toward The Unknown Region

Ohne Pathos, aber mit Dramatik [...] Wer an all die längst widerlegten Legenden glaubt, die Mozarts Requiem und seine Entstehung umranken, der bekommt einen echten Krimi voller mysteriöser Indizien [...] Eigentlich braucht man dieses durchaus spannende, irgendwie romantisierende Beiwerk aber gar nicht, um Mozarts Botschaft vom Schrecken des Todes und den in Aussicht stehenden himmlischen Glückseligkeiten zu verstehen und sich von ihr berühren zu lassen. Und man braucht, wie Martin Henning am Samstag mit dem Philharmonischen Chor in der Apostelkirche zeigte, auch kein überdosiertes Pathos bei der musikalischen Umsetzung. Dramatik dagegen wohl! Genau diese Gratwanderung zwischen diesen doch recht eng beieinander liegenden Möglichkeiten der Interpretation meisterte Henning mit seinem ausgezeichneten Vokalensemble perfekt. [...]
Dem Requiem an die Seite gestellt: Ralph Vaughan Williams' "Toward the Unknown Region" auf einen Text von Walt Whitman - visionär, in eine positiv besetzte Zukunftsvision blickend. Und knapp fünfzehn Minuten fantastische Musik für Chor und Orchester.

(Westfälische Nachrichten, 18.09.2016)






Guiseppe Verdi, Messa da Requiem

Musica-Sacra-Auftakt trieb manche Träne in die Augen [...] Ergreifend vom ersten bis zum letzten Ton ist dieses "Requiem" allemal. Daran ließ Fabrizio Ventura mit seinem Sinfonieorchester, dem Konzertchor und dem Philharmonischen Chor am Samstag in Münsters Paulusdom keinen Moment lang einen Zweifel. Tausenden Zuhörern des Eröffnungskonzertes des Musica-Sacra-Festivals standen mehrere Hundertschaften an Sängern und Instrumentalisten gegenüber, gemeinsam ging es um das Nachdenken über Leben und Tod. [...] Verdi erweist sich als Meister der gestischen Textausdeutung. Ein Anspruch, dem die von Elda Laro und Martin Henning einstudierten Chöre mit bewundernswerter Klarheit, Überzeugungskraft und sängerischer Kompetenz gerecht wurden.
(Westfälische Nachrichten, 20.03.2016)








Felix Mendelssohn, Elias op. 70

Packendes Propheten-Drama [...] Voll besetzt war die Überwasserkirche, als Martin Henning das Sinfonieorchester Münster, den Philharmonischen Chor und den Kammerchor Rheine in einer hinreißenden Aufführung zusammenführte.
(Westfälische Nachrichten, 26.05.2015)


[In der Überwasserkirche Münster] wurde am Samstag aufgeführt von Felix Mendelssohn das Oratorium "Elias" für vier Solostimmen, Chor und Orchester op. 70, veranstaltet vom Philharmonischen Chor Münster - lauter stimmlich begabte Enthusiasten - und seinem Leiter Martin Henning.
(Der Opernfreund – 25.05.2015)







Johannes Brahms, Ein Deutsches Requiem

Was für ein Auftakt. Zwei Chöre mit insgesamt etwa 140 Sängern, Solisten von Weltrang, das bestens vorbereitete Sinfonieorchester, geschätzte 2000 Zuhörer im St.-Paulus-Dom: Der Start des Kirchenmusikfestivals "Musica Sacra" hätte spektakulärer nicht ausfallen können.
(Münstersche Zeitung, 14.04.2014)

Erlösungshoffnung in satten Klangfarben [...] Gespannte Atmosphäre herrschte im Dom, die sich am Ende in brandendem Applaus entlud. Und der galt neben den Solisten vor allem den Chören.
(Westfälische Nachrichten, 13.04.2014)








Benjamin Britten, War Requiem

Momente, an denen einem der Schauer über den Rücken lief [...] Martin Henning und all seine Mitstreiter [...] können stolz sein auf diese ergreifende Gedenkstunde.
(Westfälische Nachrichten – 11. Oktober 2013)

„... ein aufregendes und gleichzeitig nachdenklich stimmendes Konzert“
(Münstersche Zeitung – 11. Oktober 2013)








W. A. Mozart
Große Messe in c-Moll KV 427

In der ergänzten Fassung von Robert D. Levin

„ein großes Ereignis der Musik“

(Münstersche Zeitung, 30. Mai 2011)











Arthur Honegger, König David

Die Sänger-Hundertschaft spielte das Volk Israel, seine Krieger oder die Philister mit Überzeugung und enormer emotionaler Kraft. Die vorbildliche Artikulation tat ihren Teil, die perfekten Unisoni ebenso. [...] Martin Hennings fast schon halbszenische Inszenierung hinterließ einen mächtigen Eindruck.

(Münstersche Zeitung, 3. November 2010)











Edward Elgar, The Dream of Gerontius

Lyrische Intensität und wilder Schwung dominier­ten in einer Inter­preta­tion, die sich weniger aufs religiöse Pathos konzentrierte, sondern gläubige Grenz­erfahrung als mensch­liche Dimension hervorhob [...] die gelungene Über­fahrt eines englischen Kunst­werks.
(Münstersche Zeitung, 19. Mai 2009)

Stehende Ovationen und nicht enden wollen­der Beifall standen am Ende einer Auf­füh­rung, die Elgars „Dream“ in all seiner Pracht ent­faltete und St. Josephs Mauern mit tosenden Chor­fluten erfüllte.
(Westfälische Nachrichten, 19. Mai 2009)




Michael Tippett, A Child of Our Time

... bezwingend großartige Musik ... Der Chor demonstrierte in den schneidenden Tumulten Wendigkeit. Auch in den Spirituals blieben genaue Aussprache und rhythmische Flexibilität dominierend. Der Chor verkörperte mit Vehemenz das Drama der Schuld und Unschuld.
(Münstersche Zeitung online, 25. Mai 2008)

Das Sinfonieorchester Münster schafft diesen Spagat zwischen Verzweiflung und nie versiegender Hoffnung – und immer wieder auch der Philharmonische Chor, der unter seinem Leiter Martin Henning in einem unglaublichen Maß über sich hinauswächst. Er liefert schockierende Fortissimo-Attacken, schaltet blitzschnell um auf einen elegischen, stillen Tonfall, der sich nach dem Jenseits sehnt.
(Westfälische Nachrichten, 25. Mai 2008)





Quempas-Singen 2007

... Erfreulich nuancenreich und frisch changierte der Philharmonische Chor in den antiphonischen Motetten wie „Macht hoch die Tür“ von Leisring oder „In dulci jubilo“ von Praetorius zwischen feinem, besinnlichem Pianissimo und frohlockendem Forte und belebte auch die alten Weihnachts-Weisen wie „Es ist ein Ros entsprungen“ zart, klar und würdevoll.
Feierlich und inbrünstig stimmte die Gemeinde bei den großen Chorälen mit ein. Spätestens als die Lichter ausgingen und der Kinderchor mit leuchtenden Kerzen wieder in die Kirche einzog, feierlich das Kernstück des Quempas („Den die Hirten lobeten sehre“) intonierte und der große Chor im Kerzenschein mit einstieg, glänzten Augen. Vom Publikum lang anhaltend bejubelt, bot das Konzert gut anderthalb Stunden lang eine wohltuende, festliche Oase im hektischen Vorweihnachtstreiben der Stadt.

(Westfälische Nachrichten, 18. Dezember 2007)





Anton Bruckner, Messe in f-moll

Heiße Stimmen und kalte Schauer
... Doch was die riesige Sängerschar im Hintergrund leistete, war gewaltig und viel beeindruckender. Je stärker die Lautstärke im Tutti der Chöre anschwoll, desto mehr wurde Dirigent Martin Henning zur Sprungfeder, baute mächtige Spannung auf. So hielt er auch den wichtigen Kontakt zur Orgel gut. Und die Vielschichtigkeit des Credos, dessen Aussagen über das Jüngste Gericht an das „Dies irae“ eines Requiems erinnern, war hervorragend organisiert. Derart diszipliniert konnte sich die volle Strahlkraft der Chöre wunderbar entfalten, und Dramatiker kamen voll auf ihre Kosten.

(Münstersche Zeitung, 23. April 2007)

Monumentales Hörerlebnis
... Das Werk trägt vom Höreindruck sinfonische Züge und zeigt bei aller Vielfalt der Gedanken in kleinbesetzten Abschnitten bis zu den gewaltigen Tutti eine bemerkenswerte stilistische Geschlossenheit. Martin Henning und die Mitwirkenden boten einerseits eine differenzierte Feinzeichnung im klanglichen Geschehen und langten andererseits auch bei Bruckners eruptiven Ausbrüchen ordentlich hin...

(Rheiner Volksblatt, 24. April 2007)





Carl Orff, Carmina Burana

... Aber Henning hält nicht nur bei den großen Chornummern die Zügel in der Hand. In den zarteren Sätzen überrascht er mit manch schönem Detail in der Begleitung, das sonst meist untergeht...
(Westfälische Nachrichten, 11. September 2006)










Franz Schmidt, Das Buch mit sieben Siegeln

Kolossalgemälde von der Katastrophe bis zum Halleluja
... Das zweistündige Kolossalgemälde über die Offenbarung des Johannes ist ein verflixt kniffliges Werk mit teuflischen Schwierigkeiten und braucht Solisten, ein Riesenorchester und Chorstimmen, die allesamt diesen enormen Ansprüchen gewachsen sind. Und einen Dirigenten, der den Mut zu diesem außergewöhnlichen Stück Musik hat. In St. Lamberti kam all dies auf geradezu wunderbare Weise zusammen.
(Westfälische Nachrichten, 6. Juni 2005)










Felix Mendelssohn, Elias op. 70 — 23.05.2015

Johannes Brahms, Ein Deutsches Requiem — 12.04.2014

33. Quempas-Singen — 14.12.2013

Benjamin Britten, War Requiem — 10.10. & 12.10.2013

32. Quempas-Singen: Lux — 15.12.2012

W. A. Mozart, Große Messe in c-Moll (KV 427) — 28.05.2011

30. Quempas-Singen: Mit Flöten und Schalmeien — 19.12.2010

Arthur Honegger, König David — 31.10.2010

29. Quempas-Singen — 19.12.2009

Edward Elgar, The Dream of Gerontius — 17.05.2009

28. Quempas-Singen — 13.12.2008

Michael Tippett, A Child of Our Time — 24.05.2008

27. Quempas-Singen — 16.12.2007

Anton Bruckner, Messe in f-moll — 21.04.2007

26. Quempas-Singen — 17.12.2006

Carl Orff, Carmina Burana — 10.09.2006

25. Quempas-Singen — 18.12.2005

Franz Schmidt, Das Buch mit sieben Siegeln — 04./05.06.2005

24. Quempas-Singen — 19.12.2004

Giuseppe Verdi, Requiem — 19.06.2004

Joseph Haydn, Die Schöpfung — 06.06.2004

23.Quempas-Singen — 21.12.2003

Edward Elgar, The Dream of Gerontius — 17./18.05.2003



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